5 gute Vorsätze, die Sie wirklich umsetzen können

Das Jahr ist noch ganz frisch und neu, die Feiertage liegen hinter uns. Wir können neu anfangen, zu besseren vitaleren Menschen werden. Doch die guten Vorsätze scheitern oft. Dabei muss das gar nicht sein. Vielleicht probieren Sie es einfach mal mit unseren Alternativen.

Seien wir ehrlich: Der Dezember ist nicht nur der Monat der Gemütlichkeit und der Herzen – es ist auch die Jahreshauptsaison für Stress. Neben den Weihnachtsvorbereitungen geht der ganz normale Alltag weiter, Beruf und Familie, dazu Weihnachtsfeiern. Und wir treiben uns nicht nur an, sondern müssen uns auch in Geduld üben. Die Postämter sind voll, Bestellungen dauern länger, die Schlangen im Supermarkt winden sich um die Regale. Dabei haben wir doch gar keine Zeit, um zu warten.

Nach dem Stress ist vor dem Stress.

Dann die Weihnachtstage, die Zeit zwischen den Jahren, Silvester und der Neujahrsmorgen. Wir erprobten unsere Kochkünste, erlebten freudige gemeinsame Momente, kamen zur Ruhe. Endlich.

Doch kaum ist das Feuerwerk verklungen, schleicht sich das schlechte Gewissen ein. Haben wir zu ausgiebig geschlemmt? Wir könnten mal wieder etwas mehr Sport treiben. Unsere Ernährungsgewohnheiten ändern. Organisierter arbeiten, sparen, ordentlicher sein.

Klingt anstrengend. Und wenn wir ehrlich sind – die meisten dieser wohlüberlegten Vorhaben sind wohl eher nicht von Dauer. Wir müssen. Wir sollen. Aber was wollen wir eigentlich? Was würde uns wirklich gut tun?

Natur

1. Die Natur entdecken.

Was gibt es besseres, als einen ausgedehnten Spaziergang unter freiem Himmel? Die Natur beruhigt und möchte immer wieder neu entdeckt werden. Düfte, Geräusche und das Farbenspiel der Jahreszeiten sprechen unsere Sinne an.

Zeit

2. Sich Zeit nehmen.

„Zeit? Hab‘ ich nicht!“ Ständig beschäftigt zu sein ist modern. Wir schaffen, wir leisten und sind somit wertvoll. Natürlich gibt es immer etwas zu tun. Aber geht wirklich alles schneller, wenn wir unseren Tag möglichst effizient takten?

Zeit hat man nicht. Zeit nimmt man sich 🙂 (Zum Anhören: Ein Interview mit dem Soziologen Hartmut Rosa zum Thema „Sich genügend Zeit lassen“ )

Kaffee

3. Essen genießen.

Und wenn wir uns mal was Leckeres gönnen wollen, warum auch nicht? Zusammen mit Freunden ein neues Rezept ausprobieren. Ein romantisches Dinner zu zweit. Oder mal alleine ins Restaurant gehen. Einfach so. Weil jeder Tag besonders werden kann.

Blumenwiese

4. Sich selbst kennenlernen.

Vieles, was wir in der Freizeit unternehmen, hat einen Zweck. Wir wollen produktiv sein, auch wenn wir frei haben. Zu uns selbst finden, uns optimieren, fit werden. Dabei denken wir viel zu oft daran, was das denn jetzt eigentlich bringt. Fragen wir uns doch lieber mal, wozu wir jetzt Lust hätten. Ohne Effizienzhintergedanken. Was mache ich gerne? Was entspannt mich? Die Selbstfindung stellt sich dann schon ganz von alleine ein.

Natur-entdecken

5. Kleine Freuden.

Oft freuen wir uns auf die großen Dinge. Den nächsten Urlaub. Etwas Schönes, auf das wir gespart haben. Dabei gibt es an jedem Tag kleine Dinge zu entdecken, die unseren Alltag ein bisschen schöner gestalten. Kaffee mit Milchschaum aus der Lieblingstasse. Ein Lächeln im Vorübergehen. Frische Blumen. Musikhören und dazu Tanzen oder Pfeiffen. Eine Runde Schwimmen und das wohlige erfrischte Gefühl genießen.

Viele der altbekannten Vorsätze drehen sich um Äußerlichkeiten. Um Dinge, die wir uns erarbeiten müssen. Dabei sollte es viel mehr darum gehen, das Leben zu genießen. Hier. Jetzt. Den inneren Kritiker überwinden, nicht den inneren Schweinehund. Denn in der nächsten Silvesternacht werden wir uns nicht daran erinnern, wie aufgeräumt unsere Wohnung war, wie viel Geld oder Kalorien wir gezählt haben. Wichtig sind die Momente mit den Menschen, die uns gut tun. Wichtig sind die Momente, in denen wir uns in uns selbst wohl und zuhause gefühlt haben.

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